Die Seite von Prof. Dr. Dieter Mersch.
 
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Forschungsinteressen:
  Das Hauptgewicht der Forschungen liegt auf den Gebieten der Medienphilosophie, Kunstphilosophie und Sprachphilosophie. Dabei geht es um die Auslotung von Bedingungen und Grenzen, von Ausgeschlossenem oder Heterogenen, von Überschüssigem oder Widerständigem. Entscheidend ist die Arbeit mit Paradoxien, die Entdeckung der Materialität als einem „Nichtaufgehenden“ oder Residuum, das sich hermeneutischen, semiotischen oder konstruktivistischen Kategorien nicht fügt. Sie wird zu einer inspirierenden Quelle im Nachdenken über ein „Vorgängiges“ oder „Zuvorkommendes“, das allererst „zu denken gibt“ und die theoretische Arbeit anleitet. Als solche geht sie modellhaft in Fragen nach der Medialität, der Eigenart künstlerischer Praxis und der Alterität im weitesten Sinne von „Andersheit“ als Bedingung sprachlicher Verständigung ein. Letztere weitet den Kreis des Fragens auf den Anderen und die Notwendigkeit des Antwortens als „Wendung der Bezugsrichtung“ aus.
  Medienphilosophien behandeln im allgemeinen die Frage danach, was ein Medium ist, wie Medien auf Wahrnehmung, Wissen, Kommunikation oder Handeln einwirken, welchen Bedingungen Medialisierungprozesse genügen usw. Verweisen diese auf das Problem von „Konstitution“, steht im Zentrum des Forschungsinteresses die Frage nach den spezifischen Strukturen der Medien als Konstituens, vor allem den Strukturen des Bildlichen, der Sprache, des Mathematischen etc., wobei von den Grundmedien Bild, Schrift und Zahl ausgegangen wird. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage nach der Möglichkeit der Reflexion und Analyse medialer Strukturen. Vorgeschlagen wird eine „negative Medientheorie“, die davon ausgeht, dass Medien sich im Erscheinen verbergen und im ...
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